DragQueen

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… und man versammelte sie an einem Ort namens Armagedon …
… und der siebente Engel vergoss seine Schale in den Äther,
und eine Stimme rief herab vom Himmel und sagte: “Es ist getan” …

…keine Angst, hier geht´s nicht ums Ende der Welt, nur ums Ende vom Blog.
Alles was bezüglich meinem ersten Ironman-Finish schriftlich festgehalten werden musste wurde festgehalten, ich sehe mich deshalb zukünftig nicht mehr in der Verantwortung den Blog weiter mit Infos zu versorgen. Wer sich jetzt berechtigterweise fragt: “was nun? was tun?”, dem sei gesagt, daß sich meiner Meinung nach Mutter Erde auch ohne meinen Blog weiterdrehen wird, und ich den Blog noch bis ins 3te Quartal 2012 online lasse. Zum nachlesen usw….

Meine persönlichen Weichen in sportlicher Natur sind gestellt, 2012 wird sich eher als regeneratives Jahr, gezuckert mit einer Verbesserung in Sachen Schnelligkeit, in meine Langzeitplanung mit dem Endziel “gesund sterben” eingliedern.
Keine 18h/Woche-Strukturtraining über Jahre hinweg, nein, eher willkürliches Training. Kleinere Wettkämpfe hier und da, um die mögliche Effektivität dieses willkürlichen Trainings zu bestätigen bzw. den Formerhalt langfristig zu dokumentieren.
Verbesserung der Schwimmtechnik, Verbesserung der Lauftechnik, alles Baustellen die nicht von heute auf morgen mit Bravour gemeistert werden. Gelingt mir ein für mich akzeptabler Formerhalt bzw. Leistungszuwachs, so steht aus meiner Sicht eine abermalige Teilnahme am Kärnten Ironman Austria nix im Weg. Dann allerdings mit viel Geschrei und ultra Brutalem. In etwa so: Schwimmen 53min, radeln 4h50min, laufen 3h3min – und dann ab nach Hawaii ;)

Meine Ausbildung zum Triathlon-Instruktor schreitet unaufhaltsam voran, Ende Oktober 2012 kann bzw. darf ich dann hochoffiziell dem Nachwuchs und/oder dem Breitensportler die wunderbaren Facetten des Triathlons näherbringen. Wenn ich denn will. Oder einen Trainergrundkurs machen, nen Verein gründen usw….

Sodenn, alles Gute + danke für´s reinschaun

Servus, Srecno, Ciao

der max

DragQueen´s

DragQueen´s

Hast du´s drauf?

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Angestachelt von einer Werbung für Haselnusscreme und der Tatsache, dass ein aufsteigender, wenn auch deutscher, 27 jähriger Stern am Athletenhimmel sich in seinem Blog mit einer >17min/1km Schwimmzeit brüstet, konnte es für mich eben nur einen Weg geben, dieser Tatsache Einhalt in Würde zu gebieten.
Dienstag und Donnerstag war sowieso Schwimmtag und für gewöhnlich schule ich an diesen Tagen 2 meiner Kumpels in punkto Kraultechnik, gestern war allerdings wieder alles anders. Herr J. war auf Fußballtrainingslager in der noblen Türkei, Herr C. zog es wohl vor, sich am Valentinstag mit seiner Liebsten in einer mit der Milch der nordatlantischen Buckelwalkuh gefüllten, und mit Rosenblättern drappierten hauseigenen Badewanne zu sulen. Demnach war ich allein im Becken. Also nicht zur Gänze. Einige wenige Schwimmer waren wohl noch im Becken. Aber überschaubar. Sprich ausreichend Platz für den Feldtest.

Nach 250m des einschwimmens ordnete ich mich an der Bahn neben dem hiesigen Schwimmverein ein, um da im Randgebiet nahe der Absperrleine meine 40 Bahnen möglichst flott abspulen zu können. Die F6 hochgefahren und gestartet. Wasserstart, sprich normales Abstoßen vom Beckenrand. Mit einem möglichst hohen Niveau an Konzentration plantschte ich die ersten 500m runter. Kurzer Blick zur Halbzeit auf die Uhr: 07:56min. Passt…motiviert vom Zwischenergebnis nahm ich die folgenden 20 Längen in Angriff. Immer nahe an der Belastungsschwelle wird im letzten Drittel die Technik zusehends unsauber und mann will nur noch heim zu Mama.
Nach 40 Längen flotten Schwimmens die F6 gestoppt:

persönlicher Weltrekord

persönlicher Weltrekord

Die 2te Halbzeit war wohl ob der körperlichen Erschöpfung etwas langsamer als die erste, dennoch bin ich schwerst zuversichtlich in Bälde die sub 16min zu knacken, denn Intervall- und Kraftausdauertraining baute ich bei den Trainings mit den Jungs nur äußerst sporadisch ein. Da ist mit Sicherheit noch Luft nach oben. Freilich jetzt keine Spitzenzeit, denn Halbironmänner schwimmen in der Profiliga an die 19-20min auf 1,9km. Für einen Autodidakten wie mich passt das Ergebnis aber allemal, und zeigt mir speziell in der Permafrostphase des Winters, daß ich´s gegenüber dem 27 jährigen Deutschen drauf hab ;)

Alles Gute!

@Ironpaddi, sie sind am “Zug” ;)

Designstudie

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Hab ja am Donnerstag letzte Woche das entscheidende Puzzlestück für meinen neuen Überbock erhalten.
Warum neu? Wenn man erstmalig in seinem Leben einen Ironman finisht, noch dazu ohne Probleme und mit Leistungsreserve, so darf man getrost etwas Selbstbeweihräucherung praktizieren.

Weihrauch alleine verflüchtigt sich allerdings mit der Zeit. Als bleibende Erinnerung an diesen glorreichen Tag, und sozusagen als zukünftige Motivation für mögliche Wettkämpfe egal welcher Distanz entschloss ich mich für den Erwerb eines Carbon-Rahmens.
Geschichtlich betrachtet, wäre die nächste Stufe nach dem Baustahl-Überbock zwar ein Alu- oder Titanrahmen, allerdings schränken diese Materialien eine aerodynamisch günstige Formgebung des Rahmens doch in gewisser Art und Weise ein, und wenn sich der Maxl schon mal einen neuen Bock aufbaut, dann bitte ordentlich.

Carbon bietet hinsichtlich der Verarbeitungsmöglichkeiten eine schier unendliche Variantenvielfalt. So gut wie jeder namhafte Hersteller wirbt mit eigenen Patenten und Features, um sich aus der breiten Anbietermasse hervorzutun. Und zugegeben, die Wahl welcher Untersatz einem künftig zum Erreichen neuer Geschwindigkeitsrekorde zuträglich ist, wird schnell zur Qual. Schließlich muss Das Ding bezahlbar sein, optisch ansprechend sein und dem bestimmten Verwendungszweck nicht entfremdet sein.

Bezüglich Verwendungszweck gilt es demnach klar abzugrenzen, was man mit dem neuen Bock alles machen will. Will man einen kompromisslosen Zeitfahrrahmen mit aggressiver Überhöhung, mit welchem man zwar auf 40km in punkto Geschwimdigkeit alle Register ziehen würde, danach aber ob der extremen biomechanischen Beanspruchung keinen Meter mehr laufen könnte, oder will man in punkto Komfort nicht am unteren Ende angesiedelt sein aber dennoch die Vorteile der Aeropostion nutzen?
Die meisten Triproleten wollen beides. Investieren dann in einen Zeitfahrrahmen der allerfeinsten Sorte, und stellen dann immer wieder fest, daß die Überhöhung nicht fahrbar ist, die Geometrie so gar nicht auf die körperlichen Gegebenheiten passt und den wenn auch geilen Rahmen mit Spacertürmen unterm Vorbau und Speziallösungen zum optischen Holocaust verbasteln.
Was aber den meisten völlig wurscht ist, denn schließlich hat man den geilsten und schicksten und teuersten Bock unterm Hintern….Die Situation ist in etwa vergleichbar mit dem Besitz eines gedrosselten Ferraris. Schicke Optik, aber wenns ums Bewegen im Grenzbereich geht sind die Möglichkeiten relativ rasch erschöpft.

Ich entschied mich nach intensiver Recherche für ein P2-Rahmenset aus der kanadischen Edelschmiede Cervélo. Erstens weil ich ähnlich arrogant bin wie das Gros der Cervelofahrer, zweitens weil die Typen was von Bikebau verstehen, und drittens weil mich das Ding auf den ersten Blick fasziniert hat. Viertens wär dann der Spagat zwischen Aerodynamik und Komfort. Mit dem Ding ereiche ich zwar keine 20cm Überhöhung, brauch aber dafür im Nachhinein keine Spacertürme und ne extralange Sattelstütze, um mich darauf entsprechend wohlzufühlen.
Das Set hab ich bei Radsport Buchstaller aus Hilpoltstein Nähe Nürnberg geordert und auch bekommen. Inklusive einer Sitzpositionseinstellung durch die Koriphäe auf diesem Gebiet – Fritz Buchstaller himself.
Die Positionseinstellung selbst findet allerdings erst Mitte März statt, sodass ich den Bock derweilen ohne Schalt- und Bremszüge aufgebaut habe, lediglich um mich daran zu ergötzen und den schier garantierten Fahrspaß damit zu visualsieren. Auch der passende Vorbau wird erst bei der Positionseinstellung festgelegt.
An Komponeten hab ich altbewährtes verbaut, die Ultegra SL passt farblich und funktionell gut zum Set, als Trainings- und Wettkampflaufradsatz verwende ich neuerdings die Sram S80-Laufräder, welche aufgrund ihrer 80mm tiefen Felgenform vorzüglich zu dem Aerooutfit des Rahmens passen. Die am Stahlbock verwendeten Mavic Cosmic Carbon hab ich hingegen veräußert, die Dinger ließen sich optisch nicht mit dem Rahmenset vereinen.
Als Lenkereinheit verwende ich weiterhin die bequeme Kombination aus dem Syntace Stratos CX und dem C3. Also im Großen und Ganzen keinerlei Veränderungen bei den Subkomponenten. Lediglich bei den Reifen hab ich auf Ultremo ZX aus dem Hause Schwalbe zurückgegriffen. Gefielen mir einfach besser als die Continental 4000S.

Wie sich der neue Bock im Trainings- und Wettkampfeinsatz verhalten wird, wird sich in Zukunft weisen. Ich bin jedoch schwerst zuversichtlich, dass mich der neue Überbock in keinster Weise enttäuschen wird. Schließlich erklimmen Profiathleten damit einen Podestplatz beim Ironman Hawaii, und wenn die damit gewinnen, dann lande ich ja rein theoretisch auch auf dem…..

der Überbock

der Überbock

Alles Gute!

Size matters!

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Das ab und an der Ausnahmezustand ausgerufen wird, ist auf diesem Globus ja nix neues.
Gestern war es bei mir soweit. Allerdings nicht unerwartet. Kein Bauernaufstand in Koppl, keine Brandschatzungen gefolgt von Vandalenakten, keine Umweltkatastrophen, nein, ich habe lediglich die Zustellbestätigung meines lange ersehnten, neuen Überbock-Herzstücks erhalten.
Und wer vollwertiges Mitglied einer westlichen Konsumgesellschaft ist, ist sich ob der dadurch entstehenden Situation bewusst. Am liebsten würde man sofort alle Arbeit niederlegen, ins Auto springen und entgegen aller gesetzlichen Bestimmungen dem Lagerort entgegenrasen, bloß um „das Ding“ nach 5 quälenden Monaten des Wartens entgegenzunehmen, in Händen zu halten, zu streicheln, anzufassen, es vom Lagerdasein zu erlösen und seiner eigentlich Bestimmung zuführen.

Nun, mein Sportwagen ist Geschichte, aus ökologischen als auch wirtschaftlichen Gründen nutze ich seit kurzer Zeit eine Art „Car Sharing“, um an die Stätte der Erwerbstätigkeit zu gelangen. Der Heimweg wird per pedes oder velo bewerkstelligt. Da ist dann nix mit „schnell mal wohin fahren“ um nen Rahmen abzuholen. Wer allerdings 5 Monate auf diese Zustellungsbestätigung warten kann, der kann auch bis zum Dienstschluß warten, um anschließend das Paket entgegenzunehmen.

Rückblick: Letztes Jahr revitalisierte ich an die 8-9 alte Rennräder, um diese an die hippe Jugend in den Ballungszentren (Hof, Wien, Berlin…) für schmale Kasse zu veräußern. Von dem Erlös bestellte ich bei einem Online-Händler meinen Wunschrahmen. Der Servicemitarbeiter meinte allerdings, dass ich aufgrund meiner Körperproportionen bei der Rahmengröße eine Nummer draufschlagen soll, um zukünftig nicht wie der Affe auf dem Schleifstein durch die Gegend radeln zu müssen. Kein Problem meinte ich, dann nehme ich eben ne Nummer größer. Blöd natürlich, wenn die benötigte Rahmengröße eine Randgröße ist, und die Stückzahl derer 2011 deutschlandweit nur 5 betrug. Wie ich nach intensiver Recherche bei diversen Onlinehändlern feststellen durfte, waren diese bereits Ende April ausverkauft. War klar. Da war dann natürlich nix mit probefahren und so, weil ja kein Händler diese Größe mehr rumliegen hatte. Also die Geodaten analysiert, mich auf die Aussagen des Servicemitarbeiters verlassen und den Rahmen bei Radsport-Buchstaller in Hilpoltstein bestellt. Eine Sitzpositionseinstellung durch den Sitzpositionseinstellungsexperten Fritz war im Preis mit drin. Tolle Sache.
Zuerst hieß es, der Rahmen kommt Ende September. Dann Ende November, dann nicht mehr vor Weihnachten, dann Ende Februar. Im Grunde eh völlig wurscht, da man aufgrund der gegenwärtigen Witterungsverhältnisse sowieso nicht draußen fahren möchte oder sollte. Aber irgendwie möchte man doch Gewissheit darüber haben, ob das Ding überhaupt noch kommt, überhaupt ob der geringen Stückzahl produziert wird usw.
Und wenn da keiner genaueres weis, weil der Rahmen ein Produkt der Globalisierung ist und die interkontinentale Kommunikation durch die verschiedenen Kulturen und Zeitzonen zusätzlich erschwert wird, verliert man mit der Zeit etwas an Mut und sieht sich langsam aber sicher nach Alternativen um. Würde ich ne Nummer kleiner nehmen, hätte ich zwar sofort nen Rahmen, allerdings eben in einer suboptimalen Größe. Und schlussendlich kommt es doch auf die Größe an, schließlich möchte man sich darauf auch wohlfühlen. Auf dem Rad natürlich.
Freilich dumm, dass es bei anderen Rahmenherstellern ähnlich ist.. Wenn man da nicht rechtzeitig bestellt, einige Liefermonate in Kauf nimmt, steht man Ende April wieder ohne Rad da. Und ich hätte bei einem „Alternativrad“ ständig das Gefühl nicht auf meinem Wunschrad, auf welches ich in unzähligen Stunden hingeschraubt habe, zu sitzen. Da würde dann auch die Leistung auf der Strecke bleiben, wenn man im Kopf nicht klar ist und mit einer 2nd-Hand-Lösung rumeiert.
Also übte ich mich in Geduld. Auch wenn´s mir nicht leicht fiel.
Schlussendlich wurde ich ja doch belohnt, das „kleine Schwarze“ steht nun bei uns im Wohnzimmer, und wartet darauf zusammenassembliert zu werden.
Bilder gibt´s noch nicht, auch ihr könnt euch ohne weiteres etwas in Geduld üben…..;)

Alles Gute!

Jump & Run

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In Kinderjahren saß ich bei Langeweile noch vor dem 8086er und quälte mich in unzähligen Stunden durch unzählige Levels bis zum Endfeind vor, an welchem ich mangels Talent immer und immer wieder scheiterte.
Fazit aus diesen Online-Marathon: Zeitverschwendung, Frustration, ein krummer Rücken und der 4te Platz in diversen High-Score Listen.

Heutzutage spielt sich diese Jump & Run-Gaudi bei mir vor der Haustüre ab. Dangerous Dave in Echtzeit sozusagen.
Ausgerüstet mit dem notwendigen KlimBim, welches ein zeitgemäßer Crossläufer so braucht oder zumindest glaubt dass er´s braucht ging´s schnurstracks auf die Waldschleife zum Nockstein, Tempotraining mal anders.
Die Schneesituation im Trainingsgebiet hatte sich insofern beruhigt, dass nun auf den Feldern und Wiesen, in den Wälder und auf den Hügeln an die 47cm Schnee lagen. Teils gefroren, teils matschig. Die Aufwärmstrecke zum Wanderparadies Nockstein beläuft sich auf etwa 2 Kilometer, ehe es durch den Wald Richtung Gipfel geht.
An formschönes Laufen ward ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zu denken. Einige wenige Fußstapfen im Schnee wiederlegten meine Hoffnung auf Alleinexistenz in diesen Gegenden. Diese teils gefrorenen Trampelspuren forderten meine sensomotorischen Fähigkeiten auf´s Äußerste. War aber auch so gewollt. Der Puls bewegte sich ob der nicht enden wollenden Steigung im roten Bereich, Strecke macht man trotzdem nicht. Allergrößten Respekt vor dieser Bergläuferfraktion.
Ständig aufpassen wohin man tritt, ständig gegensteuern um nicht vom schmalen Weg abzukommen, unvorhergesehen versinkt man wieder Knietief im Schnee….Jump & Run eben. Aber eben allemal spaßiger als ein herkömmliches Lauf-ABC. Oder der Dangerous Dave von anno dazumal.

Nach 7km war Schluß – wieder safe home. Anschließend noch ins Badylon, welches seit Neujahr von unzähligen “Vorsatzschwimmern” belagert wird, um an der Schwimmperformance zweier Interessenten aus meinem Kumpelkreis zu feilen….für mich ein völlig neuer Tätigkeitsbereich, aber immerhin haben sich die beiden vom Nichtschwimmer zum Hobbykrauler weiterentwickelt, was ihnen möglicherweise bei selbem Zeiteinsatz vor dem PC, der Playstation, der Wii oder XBox nicht geglückt wäre….

Alles Gute!

Halleluja

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Die Regenerationswoche neigt sich dem Ende zu. Heute ein letzter 6km Tempolauf, ehe morgen wieder gefaulenzt wird.
In den Regenerationswochen versuche ich die Anzahl der Trainings beizubehalten, lediglich die Dauer der Läufe wird halbiert. Intensives wird auch nur 1x praktiziert. Eben heute.

Dichtes Schneetreiben in und um Koppl lassen den Schweinehund sofort wieder in Startaufstellung gehen, aber wenn man bedenkt welchen unwirtlichen Witterungsbedingungen ich in den vergangenen Jahren getrotzt habe, sage ich mir insgeheim ganz klar: “soll er doch zu Hause bleiben, der Schweinehund. In 28min bin ich eh wieder da, dann kann er mich wieder an die Couch fesseln….”

Also raus auf die kurze 6km Hausstrecke, welche zu 53% aus Anstiegen und Hügeln besteht. Der Saucony Mirage verlangt zwar beim Laufen im Schnee etwas mehr Konzentration als mein geländetauglicher, italienischer Crosslite 2.0, aber da ich auf diesem noch keine Laufsensorhalterung montiert hab, griff ich eben heute auf den Mirage zurück. Generell bin ich mit diesem Schuhtyp sehr zufrieden. Der wirds wohl auch 2012 wieder werden. Und selbst wenn man den Gatsch im Knöchel hat, es sind ja nur 6km….

Nach dem ersten Anstieg fiel mir der Brustgurt runter. Derart starke Umfangsschwankungen am Brustkorb macht das Ding scheinbar nicht mit. Da werd ich mir auch noch eine Lösung einfallen lassen müssen….blöd, wenn man nen Marathon auf Gefühl laufen soll. Könnte zwar klappen, kann aber auch in die Hose gehen….

Wieder daheim und die Trainingsdaten aktualisiert, stellte ich fest, dass bis zur geforderten sub3h-Pace von 4:15min/km noch ein ordentliches Stück Arbeit auf mich wartet. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 4:41min/km. Freilich rauben die Hügel und Anstiege Leistung und Geschwindigkeit, aber nichtsdestotrotz wird dieses Marathontraining durchaus spannend…..

Alles Gute!

Zukunft

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“Des Internet, des is de Zukunft!”.
Vor Jahren, als ich Sport lediglich im Fernseh wahrnahm, gab ein scheinbar Erleuchteter 50+Typ bei einem meiner ehemaligen Arbeitgeber diesen Spruch preis. Vor Jahren wohlgemerkt! Und der Typ war weisgott nicht sportambitioniert. Eher “speziell”.

Man könnte jetzt freilich glauben, der Maxi vollbringt 2012 vor der Glotze und hüpft auf einem Wii-Board rum, spielt virtuell Golf oder macht nen Marathon auf dem Laufband und ladet die Ergebnisse in steter “Interconnectivityechtzeit” auf diverse Onlineplattformen hoch. Um von irgendwelchen virtuellen Eidgenossen ein “Gefällt mir!” oder ein “Dislike” abzustauben, was wiederrum das Selbstwertgefühl pusht oder nicht pusht. Völliger Schwachsinn. Aber heutzutage grundsätzlich möglich. Schließlich betreibe ich diese Ausdauerg´schicht nicht einer netten Statisitk wegen.

Die Grundgerüst für 2012 steht, ja, es wird seit Mitte Dezember auch schon aktiv verstärkt.
Konkret bedeutet daß; Saisonziel ist der Wachaumarathon Mitte September, allerdings mit dem ambitionierten Ziel, diesen in unter 3h zu finishen.
Das bedeutet einen Kilometerschnitt von 4min15sec. 42km lang. Wird spannend. Deshalb liegt der Schwerpunkt 2012 auch ganz klar beim Laufen. Mit bis zu 90km Wochenumfang ist man mit Trainings brav eingedeckt, wenn Zeit und Lust bleibt, wird klarerweise der ein oder andere Triathlon und/oder ein Zeitfahren eingestreut, allerdings eben mit verminderter Priorität gegenüber dem Marathonprojekt.

Bis Ende Februar praktiziere ich nun eine Vorbereitungsphase, sprich ich gewöhne mich wieder an eine regelmäßige Laufbelastung mit zeitgleichem Aufbau meiner Kilometerreichweite.
Anschließend folgen 12 Wochen Schnelligkeitstraining, um meine Grundschnelligkeit zu verbessern. Abschließend dann ein 10-wöchiges Marathonprogramm, in welchem ich mich gezielt auf den Wachaumarathon vorbereiten werde.
Damit ich bei dieser umfangreichen Trainiererei nicht die Übersicht verliere, nehme ich fortan dieses modere Instrument “Internet” zu Hilfe.

Auf meiner RS300X habe ich mir die bis dato notwendigen Trainings wie etwa einen 70%HF-Dauerlauf oder einen 83%-Tempolauf oder ein Fahrtspiel einprogrammiert, um mich beim Training visuell über die Einhaltung der doch so wichtigen Herzfrequenzzonen bzw. der für einen Trainingsfortschritt notwendigen Geschwindigkeiten informieren zu können.
Nach Beendigung des Trainings verwende ich seit heute den Polar FlowLink, um die Trainingsergebnisse (Herzfrequenzen, Distanz, Pace….) auf www.polarpersonaltrainer.com hochzuladen, um so eine konzentrierte Übersicht der abgehaltenen Trainings zu bewahren. Funktioniert total simpel. Man legt die RS300X auf den FlowLink, und dieser synchronisiert sich automatisch mit meinem Profil auf besagtem Portal. Des Internet, die Zukunft!

Alles Gute!

Submaximal

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Hab gestern mal am späteren Nachmittag, als ich auf Schwimmschüler J wartete, einen kurzen 100m-Check durchgeführt.
Zur Vorgeschichte; war am Montag 2500m im Wasser, Dienstags gefühlte 1,5h ohne Längenaufzeichnung inkl. Schwimmkurs, Donnerstag in Form von nüchternem Frühsport 1500m im Wasser, und eben gestern Nachmittag. Also etwas vorbelastet.
Nach ca. 20 Längen des Einschwimmens “pushte ich den Startbutton” auf der Uhr, und hastete los. 4 Längen sind ja jetzt nicht die Welt. Die ersten 2 Längen gingen noch relativ rasch von der Hand, anschließend machte sich klarerweise die Milchsäure breit, und die letzten 50m waren eher schon gequält als sauber ausgeführt. Ohne Rollwende (beherrscht der Maxi nicht) erreichte ich beim 100m-Test eine 1min18sec. Für nen Langstreckenspezialisten ausreichend, für die Kurzdistanz ist mir das Ergebnis noch zu lahm.
Bedeutet konkret: Intervalltraining im Becken. Passt mir eh ganz gut, denn im Zuge des Schwimmkurses bleibt mir eh nicht immer die Zeit, um stoisch Längen zu sammeln.

Alles Gute!

Advent, Advent….

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Geplant war ja eigentlich bis Ende Oktober meinen Trainingsplan für mein “2012er sub3 Wachaumarathonprojekt” fertigzustellen. Kommt aber eben meist anders als man plant.
Hab gestern mal ein Grundgerüst entwickelt. So mit sinnvollem Aufbau und speziellen Phasen und so.
Dabei fiel mir auf, daß wir kalendarisch betrachtet bereits wieder in der Weihnachtszeit sind. So mit Advent, Lebkuchen, Glühwein und dem ganzen Stimmungsscheiß und so.
Bin und werde wohl ob der angenehm herbstlichen Wetterlage nicht so schnell “stimmig” werden, aber vielleicht ist der ein oder andere von euch ja in dieser Richtung etwas weiter fortgeschritten.
Hab deswegen gleich nen Adventkranz gebastelt.

Alle Jahre wieder....

Alle Jahre wieder....

Alles Gute!

Equipmentschwimmer

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Oberösterreich is a Wahnsinn. Die haben dort nicht nur endlose Kartoffelacker und stellenweise mehr Nebel als in der verhängnisvollen Nacht des Titanicuntergangs, nein, die haben dort auch eine Frühschwimmmöglichkeit im Kultur- und Freizeitpark Vöcklabruck. Konkret heisst das, ab 0630 sind die Pforten zum Hallenbad für Hobbysportler geöffnet. Und nur für Sportler. Keine Seeröschen, welche ziellos durch den bloßen Wellengang von einem Beckenrand zum anderen getrieben werden, keine Kleinkinder, die unerwartet und willkürlich den Startblock als Sprungplattform missbrauchen, ungeachtet dessen, ob da einer daherschwimmt oder nicht….

Bin um 0645 ins Becken gestiegen. Angesagte Übung: 10×10 Längen mit 33sec Pause dazwischen. Plus Draufgabe. Eigene Bahn, völlig entspanntes dahinschwimmen. Besonderes Augenmerk auf hohen Unterwasserellenbogen, saubere und entspannte Überwasserphase, sowie ordentliches Durchstrecken des Druckarms kurz vor Beendigung der Unterwasserwasser.
Neben mir 5-6 andere Hobbetten. Vom IM- bis zum IM70.3-Badekapperl alles dabei. Am Beckenrand der Nachbarseisenmänner lagern Türme von zusätzlichem Schwimmequipment. Schwimmbretter, Pullbuoys, Trinkflaschen mit geheimen, buntgefärbten Zaubertränken, Paddles, Kickboards, Widerstansgürtel usw….

Ich kam gut voran. Klar, die Technik machts. Solides Tempo, nicht auf Anschlag. Mein Schwimmnachbar greift zum Pullbuoy, von welchem er sich eine bessere Wasserlage verspricht. Oder zumindest das richtige Feeling dafür, denn im Wettkamof wird er auf dieses Wunderding verzichten müssen. Dennoch wirkt sein Handeln gequält. Kurze Zeit später greift der andere Schwimmnachbar zu den Paddles. Mehr Handabdruchfläche bedeutet wohl mehr Speed. Braucht aber auch mehr Kraft, da das Groß der Abdruckfläche bei seinem Schwimmstil klar an der Handfläche zu finden ist. Und nicht am Oberarm. Wie “normal”.
Der Bursche quält sich durchs Nass. Aus meinem Augenblickwinkel erkenne ich, wie seine Unterwasserphase unschön wird. Zu hoch ist der Wasserwiderstand bei seiner Armführung. Er schlingert herum, gerade soweit, daß er ob des gewaltigen Vortriebs nicht selbst am Rücken landet.
Schneller ist er aber nicht.
Warum das Gemaule? Die meisten “ich-bin-geiler-Hecht-Dreikämpfer” haben die Technik nicht drauf. Stattdessen verwöhnen sie sich mit allen möglichen Schwimmzubehör, in der Hoffnung daß der Schwimmerfolg sich dadurch rascher einstellt. Aber egal, ich kann mich nicht um alles kümmern ;-)

Alles Gute!